UV-Schutz fürs Auge
Setzen wir uns über einen längeren Zeitraum exzessiv der Sonne aus, reagiert nicht nur unsere Haut, sondern auch unsere Augen werden in Mitleidenschaft gezogen.
Das menschliche Auge reagiert auf zu helle Lichteinwirkung mit einem Zusammenziehen der Pupille – sozusagen ein natürlicher Sonnenschutz, der aber nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert.
Ist das Umgebungslicht zu hell, wird man geblendet und man kann nichts mehr sehen.
Ein Phänomen, das jeder von uns kennt. Vor allem im Straßenverkehr kann dies zu gefährlichen Situationen führen.
Werden Sonnenschutzgläser mit einer ausreichenden Lichtdämpfung ausgestattet, kann man die Blendung durch zu grellen Lichteinfall vermeiden.
Schützen sollten wir uns in jedem Fall aber vor der gefährlichen und immer aggressiver werdenden Ultravioletten Strahlung. Besonders schädlich ist für unser Auge das unsichtbare UV-Licht mit einer Wellenlänge von 180 bis 360 Nanometern. Werden die Augen nicht ausreichend geschützt, kann das zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- oder auch der Hornhaut führen, die dadurch dauerhafte Schäden davon tragen kann.
Eine gute Sonnenbrille sollte alle UV-Strahlen unter 400 Nanometern heraus filtern.
Alarmzeichen, die im Zusammenhang mit übermäßiger Sonneneinstrahlung der Augen oft ignoriert werden sind Rötung der Augen, die Augen brennen oder die Augen tränen sogar.
All dies können Hinweise auf einen Sonnenbrand der Augen sein.